
Foto: Christian Hartmann - Theaterakademie August Everding 2023

Die Frau mit dem Esel in „Die Kluge“ (C. Orff) - YSP der Salzburger Festspiele 2024, Foto: SF/Christian Leopold

Frau mit dem Esel in „Die Kluge“ (C. Orff) - YSP der Salzburger Festspiele 2024, Foto: SF/Christian Leopold

Masterclass mit Malcolm Martineau und Ed Liddall - YSP der Salzburger Festspiele 2024, Foto: SF/Marco Borrelli

Young Singers Project der Salzburger Festspiele 2024, Foto: SF/Erika Mayer

Juditha in „Juditha Triumphans“ - Theaterakademie August Everding 2023, Foto: Cordula Treml

Juditha in „Juditha Triumphans“ - Theaterakademie August Everding 2023, Foto: Cordula Treml

Prinz Orlofsky in „Die Fledermaus“ - Theater an der Rott 2022, Foto: Sebastian C. Hoffmann

Clare in „4.48 Psychose“ - Theaterakademie August Everding 2023, Foto: Cordula Treml

Clare in „4.48 Psychose“ - Theaterakademie August Everding 2023, Foto: Cordula Treml

Roselane in „Zanaida“ - Theaterakademie August Everding 2024, Foto: Cordula Treml

Anspielprobe mit Hugo Peres beim Internationaal Lied Festival Zeist 2024, Foto: Mel Boas
Die österreichische Mezzosopranistin Tamara Obermayr steht seit ihrer Kindheit auf der Bühne und verfügt über ein breit gefächertes Opern-, Lied- und Konzertrepertoire. Ihre ersten sängerischen Schritte machte sie im Kinderchor des Salzburger Landestheaters, ihre erste Solopartie im Alter von zehn Jahren war der Dritte Knabe in Mozarts “Die Zauberflöte” an der Universität Mozarteum Salzburg und mit der Interpretation des Cherubino in einer Kurzfassung von “Le nozze di Figaro” an der Landesmusikschule Mondsee war ihre Berufswahl besiegelt. Seit Beginn ihrer Studien begleitet sie die Liebe zur Alten Musik sowie eine große Begeisterung für das Lied. Heute reicht ihre Tätigkeit von Opernproduktionen über Konzertgesang bis zu Ensemblemusik und sie wird für ihre Virtuosität, Spontaneität, Offenheit, Neugierde und szenische und musikalische Auffassungsgabe geschätzt.
Tamara begann ihre professionelle Ausbildung an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie zuerst die Studiengänge BA Gesang und BA IGP Gesang erfolgreich absolvierte. Darauf folgend schloss sie das Masterstudium „Lied und Oratorium“ in den Klassen von Prof. KS Elisabeth Wilke und Prof. Pauliina Tukiainen ebenfalls mit Auszeichnung ab. Anschließend setzte sie ihren Weg an der Bayrischen Theaterakademie August Everding mit dem Masterstudiengang „Musiktheater/Operngesang“ in der Klasse von Prof. Daniela Sindram fort. Während ihrer Studienzeit wurden ihr zwei Leistungsstipendien der Universität Mozarteum sowie Stipendien der August Everding Stiftung, der Johann-Adolph-Hasse Gesellschaft München und der Opera Europa Eva Kleinitz Stiftung verliehen.
Im Sommer 2024 war Tamara Obermayr Teilnehmerin des Young Singers Projects der Salzburger Festspiele und im Januar 2025 Finalistin bei „SWR Junge Opernstars 2025“ im Wettbewerb um den „Emmerich-Smola-Förderpreis“. Zu ihren konzertanten Highlights zählt sie solistische Auftritte in der Elbphilharmonie Hamburg, der Isarphilharmonie München, im Münchner Gasteig und im Herkulessaal, dem Großen Saal der Stiftung Mozarteum Salzburg, im Haus für Mozart, in der Pieterskerk Leiden, beim Musikfest Bremen und bei den Bad Arolser Barock-Festspielen. Die Zusammenarbeit mit Ensembles wie dem Collegium Vocale der Salzburger Bachgesellschaft, BachWerkVokal unter Gordon Safari, dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg unter Hansjörg Albrecht und dem L’Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg bereichern ihre Tätigkeit. Meisterkurse besuchte sie bei KS Christa Ludwig, Malcolm Martineau, Anne Le Bozec, Vesselina Kasarova, Kai Wessel, Luca Pianca, Margit Legler, Simon Lepper, Terry Wey, Will Humburg, Arttu Kataja, Nicola Beller Carbone, Bernarda Fink, im Rahmen der Deutschen Liedakademie Trossingen und beim Internationaal Lied Festival Zeist. Mit ihrem Liedduopartner Hugo Peres arbeitet sie seit 2022 zusammen.
In Opernproduktionen war sie bisher als Roselane („Zanaida“ - J.C. Bach), Clare („4.48 Psychose“ - P. Venables), Juditha („Juditha Triumphans“ - A. Vivaldi), Prinz Orlofsky („Die Fledermaus“ - J. Strauss), Sesto („Giulio Cesare in Egitto“ - G.F. Händel) und Ottavia („L‘incoronazione di Poppea“ - C. Monteverdi) zu erleben. Weiters verkörperte sie im Zuge des Young Singers Projects der Salzburger Festspiele 2024 in C. Orffs Oper „Die Kluge” die erste Frau mit dem Esel der Geschichte.
Stand: Januar 2025
Termine 2025
18. Jänner
SWR Junge Opernstars 2025
Mus. Leitung: Killian Farrell
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
19:00 @ Jugendstil-Festhalle Landau i.d. Pfalz
8. März
„Oratorium nach Bildern der Bibel“ (F. Hensel)
Mus. Leitung: Gordon Safari
18:00 - Carabinierisaal Residenz Salzburg
Tickets
26./28./29. März
Giulio Cesare in Egitto (G.F. Händel)
Rolle: Sesto
Ensemble Così Facciamo
19:00 - Theater Winterthur
5. April
Johannespassion (J.S. Bach)
Collegium Vocale der Salzburger Bachgesellschaft / L‘Orfeo Barockorchester
Mus. Leitung: Christophe Coin
19:30 - Große Aula Salzburg
6. April
Johannespassion (J.S. Bach)
Mus. Leitung: Matthias Bertelshofer
17:00 - Auferstehungskirche Traunstein
Tickets
Presse
„Es fällt schwer, jemanden aus dieser qualitativ sehr homogenen Gruppe hervorzuheben. Wenn überhaupt, dann vielleicht graduell […], Tamara Obermayr aus Österreich, […]“
– Klaus Billand zum Abschlusskonzert des YSP der Salzburger Festspiele 2024 (Online Merker 31.8.2024)
„Tamara Obermayr warf sich mit herbem, leichtgängigem Mezzo und großer Präsenz ins Roselane-Biest.“
– Markus Thiel zu „Zanaida“ (TZ und Merkur.de 10.3.2024)
„[…] der Eselbesitzer ist eine -besitzerin mit temperamentvollem Timbre (Tamara Obermayr).“
– Clemens Panagl zu „Die Kluge“ (C. Orff) bei den Salzburger Festspielen 2024 (SN 26.7.2024)
„Tamara Obermayr ist eine sehr überzeugende Königsmutter…“
– Egbert Tholl zu „Zanaida“, (SZ 10.3.2024)
Repertoire
-
Partien (gesungen*/studiert)
Annika* „Pippi Langstrumpf“ (N.U. Östlund, UA)
Cherubino „Le nozze di Figaro“ (W.A. Mozart)
Clare* „4.48 Psychose” (P. Venables)
Die Frau mit dem Esel* „Die Kluge“ (C. Orff)
Hänsel „Hänsel und Gretel“ (E. Humperdinck)
Juditha* ,,Juditha Triumphans” (A. Vivaldi)
Ottavia* „L’incoronazione di Poppea“ (C. Monteverdi)
Prinz Orlofsky*„Die Fledermaus“ (J. Strauss)
Roselane* „Zanaida“ (J.C. Bach)
Siébel „Faust“ (C. Gounod)
Sorceress* „Dido and Aeneas” (H. Purcell)
in Arbeit (Auswahl)
Dido „Dido and Aeneas“ (H. Purcell)
Dorabella „Così fan tutte“ (W.A. Mozart)
Ruggiero “Alcina” (G.F. Händel)
Sesto „Giulio Cesare in Egitto” (G.F. Händel)
Sesto „La clemenza di Tito” (W.A. Mozart)
-
(Auswahl)
J.S. Bach Johannespassion, Markuspassion, Weihnachtsoratorium, H-Moll-Messe, div. Kantaten
C.P.E. Bach Magnificat
G.F. Händel Messiah, Judas Maccabäus, Dixit Dominus, Solomon
W.A. Mozart Lauretanische Litaneien KV 195 & KV 109/74e, Krönungsmesse C-Dur, Requiem
F. Mendelssohn Bartholdy Die erste Walpurgisnacht, Elias
G.B. Pergolesi Stabat Mater
C. Saint-Saëns Oratorio de Noël
H. Schütz Kleine geistliche Konzerte
R. Schumann Das Paradies und die Peri
A. Vivaldi Dixit Dominus, Magnificat, Gloria RV 589, La senna festeggiante, Longe mala, umbrae, terrores
-
Liedzyklen
H. Berlioz Les nuits d’été
J. Brahms Zigeunerlieder op. 103
B. Britten A Charm of Lullabies
P. Cornelius Weihnachtslieder op. 8
C. Debussy Trois chansons de Bilitis
M. De Falla Siete canciones populares Españolas
P. Hindemith Die junge Magd
F. Poulenc Le travail du peintre
R. Schumann Gedichte der Königin Maria Stuart, Liederkreis op. 39
R. Strauss Opus 15
Ausgewählte Lieder von
J. Brahms, J. Dowland, H. Duparc, P. Eben, G. Fauré, G. Mahler, W.A. Mozart, M. Reger, F. Schubert, R. Schumann, J. Sibelius, E. Smyth, R. Strauss, G.P. Telemann, J. Weir, H. Wolf, etc.
Vergangene Highlights
Young Singers Project - Salzburger Festspiele 2024
Abschlusskonzert
mus. Leitung: Leo Hussain
Kritik zum Abschlusskonzert von Klaus Billand (Online Merker)
„Die Kluge“ (C. Orff)
Regie: Giulia Giammona
mus. Leitung: Anna Handler
„Zanaida“
(J.C. Bach)
März 2024 - Prinzregententheater München
Regie: Sabine Hartmannshenn
mus. Leitung: Oscar Jockel
Kritiken von
Internationaal Lied Festival Zeist 2024
am Klavier: Hugo Peres
„4.48 Psychose“
(P. Venables)
Oktober 2023 - Reaktorhalle München
Regie: Balázs Kovalik
mus. Leitung: Maria Fitzgerald
„Dixit Dominus“
(G.F. Händel)
mus. Leitung: Hansjörg Albrecht
September 2022 - Elbphilharmonie Hamburg
„Die erste Walpurgisnacht“
(F. Mendelssohn Bartholdy)
mus. Leitung: Hansjörg Albrecht
März 2022 - Isarphilharmonie München